EXPO 2000 [Aufbauphase] – Fotografie Susanne Schumacher

Entwicklungsphasen des Weltausstellungsgeländes EXPO 2000 in Hannover; Fotoausstellung EXPOnate für die Zukunft von Susanne Schumacher. The first Worldexposition in Germany - die erste Weltausstellung in Deutschland. Am 22.05.2000 bis 30.06.2000 wurden die Fotografien der Künstlerin Susanne Schumacher erstmals im Niedersächsischen Landtag, Restaurant im Leineschloß in Hannover und auf dem 01.07.2000 bis 31.10.2000 Weltausstellungsgelände EXPO 2000 Hannover gezeigt. Danach wanderte die Ausstellung an weitere Ausstellungsorte im In- und Ausland. Die Expo 2000 war eine von dem Bureau International des Expositions anerkannte Weltausstellung. In Deutschland fand die Expo vom 1. Juni 2000 bis zum 31. Oktober 2000 auf einer Fläche von 160 Hektar auf dem Messegelände am Kronsberg in Hannover statt. Sie stand unter dem Motto „Mensch, Natur und Technik -- Eine neue Welt entsteht". In der Bewerbung Hannovers wurde als Ziel herausgestellt, eine Weltausstellung neuen Typs zu schaffen. Es sollten Visionen für die Zukunft vorgestellt und Modelle für das Gleichgewicht zwischen Mensch, Natur und Technik gegeben werden. Zudem sollten Lösungsmöglichkeiten für das Zusammenleben von mehr als sechs Milliarden Menschen veranschaulicht werden. Das inhaltliche Konzept der Weltausstellung wurde durch das sich ständig verändernde Logo der Expo 2000 visualisiert. Für die Expo 2000 wurde -- erstmalig neu auf Weltausstellungen -- ein Themenpark errichtet, in dem in Erlebnislandschaften (Zukunft der Arbeit, Basic Needs, Das 21. Jahrhundert, Energie, Ernährung, Gesundheit, Kommunikation, Mensch, Mobilität, Planet of Visions, Umwelt, Wissen) Eindrücke von der Zukunft vermittelt wurden. Die einzelnen Länder stellten sich an Nationentagen und in ihren individuell eingerichteten Pavillons vor. Ebenfalls neu war die Idee, die Weltausstellung mit den weltweiten Projekten nicht nur in Hannover, sondern in der Tat in aller Welt stattfinden zu lassen. In insgesamt 123 Ländern wurden 487 zukunftsweisende, übertragbare und nachhaltig wirkende Projektideen zu allen Themenbereichen als offizielle Expo-2000-Projekte registriert und allein in Deutschland konnten 280 Projekte von unabhängigen Expertengremien als Modelle und Lösungen für die brennenden Zukunftsfragen des neubeginnenden 21. Jahrhunderts anerkannt werden. Resonanz Die Resonanz war so groß wie auf keiner Weltausstellung zuvor. Das Kultur- und Ereignisprogramm der gesamten Expo umfasste in etwa 15.000 Auftritte und Veranstaltungen. Teilnehmer An der Expo nahmen 155 Nationen und 27 internationale Organisationen teil. Die USA sagten offiziell aufgrund fehlender Sponsorengelder die Teilnahme im April 2000 ab. Besucher Die Expo-Gesellschaft erwartete vor Beginn der Expo vierzig Millionen Besucher, die 1,8 Milliarden DM an Eintrittsgeldern einbringen sollten. Der Kartenverkauf lief zunächst schleppend an. Eine Tageskarte für eine erwachsene Person kostete 69 DM. Auch Imbisse erhoben sehr hohe Summen. Die Preispolitik wurde allgemein kritisiert. Nach einigen Wochen des immer noch ausstehenden Besucherandranges gab die Expo-Gesellschaft Spezialtickets aus, die erst ab 18 Uhr gültig waren, die erst mit 10 DM und später mit 15 DM einen wahren Besucherstrom aus der Region auslösten. Bei den Höhepunkten der Expo waren dann zu Stoßzeiten mehrere Stunden Wartezeit in Kauf zu nehmen. Rund achtzehn Millionen Besucher waren es schließlich, die während fünf Monaten die Expo besuchten. Ein Endspurt im Oktober verhalf dann doch noch zu einer respektablen Besucherbilanz. Die Kosten der Expo beliefen sich auf 3,5 Milliarden DM. An der Finanzierung waren Bund, Land, Landkreis und Stadt Hannover sowie die Beteiligungsgesellschaft der deutschen Wirtschaft eingebunden. 22.05.2000 bis 30.06.2000 Niedersächsischen Landtag, Restaurant im Leineschloß in Hannover 01.07.2000 bis 31.10.2000 Weltausstellungsgelände EXPO 2000 Hannover http://de.wikipedia.org/wiki/Expo_2000 Susanne Schumacher: Susanne Schumacher setzt sich in ihrer Arbeit mit Fragen der Identität in einer sich verändernden Welt auseinander. Seit 1980 Fotografie, ab 1996 Film und seit 2004 Neue Medien. Die Künstlerin lebt in Burgdorf/Hannover und arbeitet weltweit. Studium an der Leibniz Universität Hannover. Mitbegründerin des Medienhauses für Kunst und Kultur e.V. in Burgdorf, Vorstandsmitglied (Mitarbeit/Produktion) des Fernsehmagazins OKOK Television. Seit 2000 präsentiert sie ihre Werke im In- und Ausland. Ihre Arbeiten befinden sich im öffentlichen und privaten Besitz. 2012 erhielt sie den Niedersachsenpreis "Grüne Nika". 2014 nahm sie an der Ausstellung"Nations-Water-Cultures" in New York in den Vereinten Nationen teil. Es folgten Ausstellungen in Italien, Türkei, USA, Spanien, Rumänien, Norwegen, Russland und Deutschland. Zu der Ausstellung über die Entstehungsphase der EXPO 2000 in Deutschland entstand ein Katalog und diese Slideshow.